Erlaubte und verbotene Lebensmittel bei der Slow Carb Diät

Slow Carb Diät – Was ist erlaubt und was ist verboten?

Slow Carb Diät

Die meisten Menschen verwenden spezielle Diäten mit einem Endziel, unliebsames überschüssiges Körperfett loszuwerden. Vor ein paar Jahren hat der amerikanische Buchautor Timothy Ferriss seinen neuen Bestseller der 4 Stunden Körper vorgestellt. Man könnte damals denken, es wird sich ein neuer Diättrend entwickeln. Eine Diät, die ohne grosse Anstrengungen funktioniert und erfolgreich ist, vorausgesetzt, man zieht sie durch.

Ist bei diesem Slow Carb Diät Konzept etwas Neues dabei? Eigentlich nicht. Der Autor hat fundierte Testdaten und Ergebnisse aus diversen Diäten zusammengesammelt, sie untersucht und so zu einem zweckvollem Wegweiser, seinem Buch, zusammengefasst.

Ob man abnimmt oder zunimmt, hängt primär von der täglichen Kalorienzufuhr ab. Fast alle Diäten richten ihren Augenmerk auf die Nährstoffverteilung. Slow Carb Diät fordert angeblich keine Kalorienzählung. Verdeckt tut sie das auch in der Form der Beschneidung sogar kompletten Verzichtes auf Kohlenhydrate an 6 Tagen in der Woche. Mit Verzicht auf Kohlenhydrate werden auf diese Weise letztendlich die Anzahl der zugeführten Kalorien pro Tag bereits in grosser Summe reduziert. Das Problem liegt aber darin, da Kohlenhydrate die primären Energiequellen sind, und mit dem Stopp der Aufnahme der kohlenhydrathaltigen Lebensmittel werden dann auch die Energiereserven im Körper auf Null gefahren. Das wird mit diesem einen alles erlaubt Tag ausgeglichen. An diesem einem Tag pumpt der Körper die geleerten Glykogenspeicher wieder auf, somit werden keine Schäden angerichtet, und die vorhandene Muskulatur zur Energieversorgung nicht angegriffen. Slow Carb Diät minimiert die Körperfettansammlung ohne dass dabei Magermasse in Form der Muskulatur verloren geht.

Was sind denn die wichtigsten Regeln bei dieser Slow Carb Diät?

  1. Wie gesagt, der komplette Verzicht auf alles was Kohlenhydrate und Stärke enthält. Egal worum es sich handelt: Reis, Brot, Kartoffeln, Nudeln etc. Als Energielieferanten werden Hülsenfrüchte eingesetzt.
  2. Zucker ist auch ein Verbot. Und nicht nur Haushaltszucker, sondern auch Milchzucker und Fructose. Das zieht nach sich den Verzicht auf Obst, da hier ist Fruchtzucker enthalten, und auch Joghurt und Milch wegen der Laktose. Diese Regel ist schon ein Dorn für viele Ernährungswissenschaftler, denn dies hat mit einer ausgewogenen gesunden Ernährung an sich nichts zu tun.
  3. Die Hauptbetonung liegt auf Eiweiß, viel Eiweiß. Fisch, Fleisch, Eier etc, alles , was viel Eiweiß enthält, ist von grosser Bedeutung bei dieser Slow Carb Diät. Eiweiss an sich verursacht keine zusätzlichen Körperkilos in Form von Fett, sondern ist die Basis für unseren Muskelaufbau.
  4. Trinken, trinken und noch Mal trinken. In erster Linie viel Wasser, aber auch Tee und Kaffee sind erlaubt. Die Hauptsache ungesüsst und ohne Milch.
  5. Vom Autor Timothy Ferriss werden auch in seinem Buch die gezielten Körperübungen beschrieben, denn ohne körperliche Betätigung klappt es bei keiner Diät. Und Slow Carb Diät ist auch keine Ausnahme dabei.
  6. Öle und Fette aus industrieller oder tierischer Herkunft sind bei dieser Diät auch tabu.

Das günstige Verhältnis zwischen Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren soll

mit Hilfe pflanzlicher Fette aus zum Beispiel Olivenöl hergestellt werden.

Generell sollten Fisch und Geflügel hauptsächliche Proteinquellen sein, weil ihr geringerer Fettgehalt dem vom mageren Wildfleisch entspricht. Auch mageres rotes Fleisch (sämtliche Fettränder wegschneiden) ist zulässig.

Wie gesagt, etwas Bahnbrechendes wird hier nicht geschildert. Eher ist diese Diät eine Summe aus erfolgreichen und getesteten Mitteln. Die Umstellung oder die Entsagung der Kohlenhydrtae fällt manchen am Anfang schwer. Mit der Zeit gewöhnt man sich oder lässt man die Finger davon. Allerdings gibt es bereits hunderttausende Anwender, die glücklich und vor allem auch erfolgreich mit dieser Slow Carb Diät ihre Fettreduzierung durchgeführt haben. Diese Formel zum Abnehmen ist keine allgemeine Erfolgsformel für jedermann. Das betont der Schriftsteller auch. Er rät zum Testen und Ausprobieren. Bei manchen klappt es, bei anderen nicht. Auf jeden Fall wird es empfohlen, dass der Anwender gesund ist und unter keinen Krankheiten leidet.

Der grosse Vorteil bei diesem Trend, dass man nicht gezwungen ist, die Kalorien zu zählen. Beim Rest der Lebensmittel, die man verzehrt, ist das nicht nötig. Man hält sich an ¾ feste Mahlzeiten, von Menge her wird auch keine Grenze gesetzt. Was die Umstellung auch für viele erleichtert.

 

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